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Baugenehmigung "optical center "
Hier die aktuellen Nachrichten zum Stand des Projektes:

Dear Martin,

Greetings from us all. Please find attached letter from the District Assembly - Physical Planning Dept apologizing for the delay in granting the approval for the construction. We hope it will be possible this month end.

Thank you.

Emmanuel und Uli



 
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Aus dem Album: Malawi See
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Wir leisten Entwicklungshilfe in Malawi im Bereich der Augenoptik im Sinne der "Hilfe zur Selbsthilfe" mit dem Ziel der Unabhängigkeit dieses Projekts.

 
Bericht aus Malawi Drucken
Liebe Vereinsmitglieder,

 

das war was die letzten beiden Tage. Der Donnerstag fing ganz normal an, nichts Besonderes passiert, keine sonderliche Aufregung. So saß ich mit Pumbwa (unser malawischer Mitarbeiter) in der Werkstatt und wir machten uns gerade Gedanken wo wir am besten als erstes eine „Sehklinik“ machen, als mit einem breiten Grinsen plötzlich Pumbwas Vater in der Tür stand und sagte er habe Besuch für uns. Besuch ist schön dachte ich mir, das bedeutet normalerweise Kundschaft fürs Glasses Departement. Ich hatte auch schon einen Mann neben ihm stehen sehen und mir schnell ausgerechnet, dass sich das mit der Refraktion noch leicht bis zur Mittagspause ausgeht. Ich verspürte nämlich schon ein leichtes Hungergefühl....
Was ich während meiner Überlegungen noch nicht bemerkt hatte waren sechs Frauen die ums Eck standen und auch, wie sich gleich herausstellte an einer Brille interessiert waren. Mr. Pumbwa senior stellte die Gruppe vor, er sagte es handle sich dabei um einen Teil eines Kirchenchores aus Sambia( das wird manchen vielleicht bekannt vorkommen, denn Ostern 2007 war auch schon mal ein Chor aus Sambia bei mir, die  besuchten aber eine andere Kirche). Also machten wir uns schnell ans Werk, Pumbwa refraktionierte, weil er sich sprachlich mit den Damen besser verständigen kann und ich holte schon mal die verschiedene Fassungsmodelle hervor.  So kamen nach und nach alle unsere Kunden dran, während Pumbwa die Chordamen auf ihre benötigten Glasstärken testete, verkaufte ich ihnen schöne neue oder auch mal eine alte Brille und schliff diese gleich ein. Mit der Mittagspause war es dann nichts mehr, aber wenn so was los ist , vergisst man jeden Hunger finde ich. Als wir um fünf Uhr dann mit unserer Arbeit fertig waren, gingen wir ein bisschen müde, aber froh über die viele Kundschaft  nach Hause.

Am Freitagmorgen sagte Pumbwa, sein Vater meinte, er würde noch mal mit einer anderen Gruppe vorbei kommen. So war es dann auch, drei weitere Chorfrauen wollten eine neue Brille. Der Nachmittag wurde aber dann doch ein bisschen anstrengend, da sich noch zwei weitere Frauen eingefunden haben und zwei der Kunden von Donnerstag anstatt einer alten Brille doch eine neue Brille haben wollten. Nun war Hektik angesagt: jetzt hieß es Formscheiben machen, Gläser zentrieren, aufblocken und schleifen. Eineinhalb Stunden nach offiziellem Ladenschluss waren wir mit allem fertig und übergaben Mr. Pumbwa sen. die neuen Brillen, die Chorfrauen beauftragten ihn die Brillen abzuholen, da sie nicht mehr zum Krankenhaus gehen wollten.

Tage wie diese können zwar anstrengend sein, aber es macht einfach Spaß wenn man die Zufriedenheit seiner Kunden sieht.

 

Mit freundlichen Grüßen aus dem warmen Herz Afrikas

Ihr Uli Jauernig Mbewe
 
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