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Bericht aus Malawi
Liebe Vereinsmitglieder,

 

das war was die letzten beiden Tage. Der Donnerstag fing ganz normal an, nichts Besonderes passiert, keine sonderliche Aufregung. So saß ich mit Pumbwa (unser malawischer Mitarbeiter) in der Werkstatt und wir machten uns gerade Gedanken wo wir am besten als erstes eine „Sehklinik“ machen, als mit einem breiten Grinsen plötzlich Pumbwas Vater in der Tür stand und sagte er habe Besuch für uns. Besuch ist schön dachte ich mir, das bedeutet normalerweise Kundschaft fürs Glasses Departement. Ich hatte auch schon einen Mann neben ihm stehen sehen und mir schnell ausgerechnet, dass sich das mit der Refraktion noch leicht bis zur Mittagspause ausgeht. Ich verspürte nämlich schon ein leichtes Hungergefühl....
 
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Aus dem Album: Martin & Daniel
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Wir leisten Entwicklungshilfe in Malawi im Bereich der Augenoptik im Sinne der "Hilfe zur Selbsthilfe" mit dem Ziel der Unabhängigkeit dieses Projekts.

 
Aktion 100 Drucken

„Aktion 100“ - Optikprojekt in Malawi strebt weitere Realisierung an.

Diese Aktion soll einen jungen deutschen Augenoptiker, Uli Jauernig aus Tittmoning, unterstützen, der ab Februar 2007 für 2 Jahre vor Ort das Projekt und die Ausbildung weiteren Fachpersonals begleitet. Uli Jauernig hat bereits für 6 Monate in 2006 ehrenamtlich mit hohem Engagement im Krankenhaus gearbeitet. Eine Entlohnung für seine Tätigkeit (500.- €/monatlich) für die nächsten 2 Jahre soll seine laufenden Kosten (Lebensunterhalt in Malawi, Sozialversicherung in Deutschland etc) decken.

Gesucht werden daher 100 Personen, welche für die anstehenden 2 Jahre 5.- Euro
pro Monat spenden. Spendenquittungen hierzu werden ausgestellt.

Zum Hintergrund: Das Projekt wurde 2002 in privater Initiative im St. Anne’s Hospital in Nkhotakota gestartet. Ziel ist es, die augenoptische Versorgung in Stadt und Umgebung durch die Einrichtung einer Optikwerkstatt, der Ausbildung einheimischen Fachpersonals und die langfristige Unabhängigkeit von Spenden und Material-Lieferungen sicherzustellen. Jährliche Aufenthalte durch Martin Mütsch und Partner sichern die Nachhaltigkeit der bereits etablierten Maßnahmen und ermöglichen gemeinsam mit den einheimischen Mitarbeitern die Weiterentwicklung des Projekts. Seit Ende 2005 ist das Projekt in die Aktivitäten der Organisation „africa in action e. V.“ angegliedert. 

St. Annes Hospital

Martin Mütsch hat seit Beginn seiner Aktivitäten in Nkhotakota/Malawi das Ziel vor Augen, das Projekt in eine weitestgehende Selbständigkeit zu führen. Mittlerweile hat sich das Projekt soweit entwickelt, dass die jetzigen Gegebenheiten keine ausreichende Basis zur Weiterentwicklung im Sinne einer „Hilfe zur Selbsthilfe“ mehr bieten. Aus diesem Grund nutzten Wolfgang Klein, Hartmut Höhlinger und Friedel Kohake ihren Jahresurlaub um als Architekt, Bauingenieur bzw. Jurist ihre Dienste vor Ort für 4 Wochen zur Verfügung zu stellen. Sämtliche Reisekosten wurden aus „privater Tasche“ finanziert. Durch diese Hilfe war es möglich die Planung eines Neubaus für die Augenoptik zu realisieren. Die bereits vorhandenen Räumlichkeiten werden nach wie vor als eine Art „Not-Operationssaal“ genutzt und aufgrund der kritischen Gesundheitssituation in Malawi immer stärker frequentiert.

Darüber hinaus befindet sich die Werkstatt in den Händen eines sehr kompetenten einheimischen Mitarbeiters mit dessen Hilfe das Projekt nun in eine weitere Phase der angestrebten Unabhängigkeit gehen kann. Die sehr hohe Akzeptanz der Werkstatt in der Bevölkerung bietet eine zusätzliche Voraussetzung. Konkret geplant ist in 2007 die Errichtung eines Gebäudes innerhalb des Krankenhaus-Areals. Das Management des Krankenhaus und dessen Träger, die anglikanische Kirche, sehen darin eine wichtige Erweiterung der dringenden augenoptischen Versorgung der Region (ca. 150 000 Menschen) , insbesondere der Kinder der Region, denn „Bildung ist der Zugang zur Selbständigkeit“ und „Gutes Sehen ist der Zugang zur Bildung“...

Zur kompletten Realisierung des Neubaus werden ca. 20 000 Euro benötigt.

Am 20. April 2007 werden in Landau im Hotel SOHO die Initiativen des Optikprojektes in einen eigenen Verein überführt.  Die Veranstaltung beginnt um 19.00 Uhr mit einem Vortrag „Malawi Land und Leute“.

Interessierte, Freunde und Unterstützer des Projektes sind hier herzlichst willkommen.

Auch die Mitarbeit als aktives Mitglied im Vorstand ist möglich.

 

 
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